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Frank Stieper
Sleepy Simon
Jeder Klick kann tödlich enden ... Kai ist ein Genie. Eines Nachts gelingt es dem 17-jährigen, das scheinbar unüberwindbare Sicherheitssystem eines Pharmakonzerns zu knacken. Eer stößt auf höchst brisante Daten, die die skrupellosen Machenschaften des Konzerns bei der Erforschung des HIV-Virus belegen. Was Kai zu spät bemerkt: Bei seinem Ausflug in den Firmenrechner hat er sich einen Trojaner-Virus auf die Festplatte geholt, der seine persönlichen Daten ausspioniert. Damit wird Kai zum offenen Buch für die Konzerndetektive. Schneller als gedacht kommen sie ihm auf die Spur. In letzter Minute kann Kai fliehen. Gemeinsam mit Svea, seiner neuen Freundin aus dem Internet-Café, nimmt er den Kampf mit dem Konzern auf. Sie haben nur eine Chance - sie schleusen ebenfalls einen Trojaner in das Konzernsystem ein: »Sleepy Simon« taufen sie den Virus, der regelmäßig von Kai persönlich wieder »schlafen gelegt« werden muss, sonst gehen alle Informationen direkt an ein großes Wochenmagazin. Ein tödlicher Wettlauf beginnt ...
Franken Fernsehen »Ein packender Text für die Erholungsphase gestreßter Internet-Freaks ab 14 Jahren. ... Wie schon in CybernetCity hat Frank Stieper wieder einen Netzkrimi der Extraklasse vorgelegt. Ging es dort um gefährliche virtuelle Räume, die sich erst später als sehr real herausstellen sollten, geht es hier sogleich um gefährliche, ja lebensbedrohende Realität. Der Verfasser ist ein Fachmann. Er hat sich als Autor von Computerbüchern einen Namen gemacht und betreibt seit 1997 eine eigene Softwarefirma. Und er kann packend erzählen: kurze Sätze, Ereignis an Ereignis, Alltag gleich neben Ungewöhnlichem, einfache Dialoge selbst bei der Erörterung verwickelter Fakten. Ein seltener Glücksfall: fundierte Sachkenntnis vermengt sich mit Erzählkunst. Man braucht kein Prophet zu sein: Stieper wird bald seine Fangemeinde haben!« www.frankenfernsehen.de
Leseprobe "So sollte unser Virus heißen. Sleepy.", sagt Svea und lacht. Für Kai klingt das zu verspielt. Ihr Baby braucht einen richtig coolen Namen. So wie Black Orifice zum Beispiel. Da kommt ihm sein Lieblingsbuch in den Sinn. "Simon Singh. Kennst du den?", fragt er Svea. "Hat der nicht was übers Hacken geschrieben?" "In der Richtung. Sag mal, was hältst du von Sleepy Simon?" "He, starker Name. Sleepy Simon. Genau, so nennen wir ihn. Das gefällt mir." "Gut, dann ändere ich noch schnell den Namen und schreibe dem Admin eine E-Mail. Sonst merken die vielleicht nie, dass wir ihnen ein Ei ins Nest gelegt haben. Ich sag dir, wenn Sie erst mal auf Sleepy Simon reagiert haben, ist mir weitaus wohler."
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